Mittwoch, 31. August 2011
Erblindungen durch Avastin-Injektionen "Rockville – Die „Abzweigung“ des Krebsmedikaments Avastin® für die Behandlung von Augenerkrankungen, die aufgrund der hohen Kostenersparnis attraktiv ist, birgt ein gewisses Risiko. Die FDA berichtet über 16 Patienten, die nach der Injektion kontaminierter Präparate schwere Augeninfektionen bis hin zur Erblindung erlitten.
Der Avastin®-Wirkstoff Bevacizumab ist weitgehend identisch mit dem Lucentis®–Wirkstoff Ranibizumab, der zur Behandlung von Makulaerrankungen (feuchte altersbedingten Makuladegeneration und diabetisches Makulaödem) zugelassen ist. Der Preis beider Präparate ist (grob betrachtet) gleich, doch die Wirkstoffmenge in den Durchstechflaschen von Avastin® ist zigfach höher als bei Lucentis®.
Die „Abzweigung“ von Avastin® spart viel Geld, und sie ist nach Einschätzung vieler Experten Studienlage ohne wesentliche Nachteile. Vorausgesetzt der Apotheker arbeitet unter strengen aseptischen Kautelen. Dies war zumindest in einem Fall in den USA nicht der Fall."
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... tionen.htm