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Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

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Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon Olli » Sa 31. Okt 2009, 13:52

Einladung zur Eröffnungsfeier und zur Pressekonferenz

Am 2. November 2009 wird das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT des Universitätsklinikums Heidelberg feierlich von Ministerpräsident Günther H. Oettinger eröffnet. Nach mehr als zehn Jahren Planung und sechs Jahren Bauzeit steht die weltweit einmalige Anlage, in der sowohl mit Schwerionen- als auch mit Protonenstrahlung behandelt wird, zum Betrieb bereit. In den folgenden Wochen sollen die ersten Patienten bestrahlt werden.



In der Anlage werden künftig rund 1.300 Patienten pro Jahr behandelt. In klinischen Studien wird die Wirksamkeit der Ionenstrahltherapie bei verschiedenen Tumoren wissenschaftlich untersucht.



HIT ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dessen Umsetzung insbesondere das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt, und die Siemens AG mitgewirkt haben. Das 119 Millionen Euro teure Projekt wird je zur Hälfte aus Bundesmitteln und vom Universitätsklinikum Heidelberg finanziert, das die Anlage betreibt. Das Klinikum hat Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen über die Behandlung ihrer Mitglieder geschlossen.



Das Festprogramm am 2. November sieht vor:



* Wissenschaftliches Symposium zur Ionenstrahltherapie (9-11 Uhr)
* Eröffnungsfeier mit Festvortrag von Ministerpräsent Günther H. Oettinger (ab 13.15 Uhr) im Hörsaal der Kopfklinik und Empfang im Eingangsfoyer des HIT (ab 15.45 Uhr)



Dazu sind Journalisten herzlich eingeladen!



Weitere Information zu dem Symposium:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/f ... posium.pdf



Weitere Informationen zu der Eröffnungsfeier:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/f ... ier_01.pdf



Weitere Informationen zu dem Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum:

http://www.hit-heidelberg.com



Einladung zur Pressekonferenz



Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz am 2. November 2009 um 11 Uhr im Eingangsfoyer des HIT, Im Neuenheimer Feld 450, ein.



Im Anschluss an die Pressekonferenz sind Sie zu einer Führung durch das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum Hit eingeladen.



Als Ansprechpartner bei der Pressekonferenz stehen Ihnen zur Verfügung:



* Ministerialdirektor Klaus Tappeser, MWK, Aufsichtsrats-Vorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg

* Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor des HIT am Universitätsklinikum Heidelberg

* Prof. Dr. Thomas Haberer, Technischer Direktor des HIT am Universitätsklinikum Heidelberg

* Prof. Dr. Horst Stöcker, Geschäftsführer der GSI

* Prof. Dr. Hermann Requardt, Vorstandsmitglied der Siemens AG

* Diplom-Volkswirt Thomas Ballast, Vorsitzender der VDEK Ersatzkassen

* Dr. Christopher Hermann, Stellvertretender Vorsitzender der AOK Baden-Württemberg

* Diplom-Volkswirtin Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg

* Prof. Dr. Dr. h.c. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg





Bitte teilen Sie uns per Faxantwortbogen mit, ob Sie an der Eröffnungsfeier, der Pressekonferenz und/oder dem wissenschaftlichen Symposium teilnehmen werden.



Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)



http://www.klinikum.uni-heidelberg.de



Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax: 06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de
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Re: Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon Olli » Sa 31. Okt 2009, 13:54

Hierzu auch noch ein Artikel aus der Ärztezeitung:

Als wirksam hat sich die Bestrahlung mit Schwerionen bereits in Pilotstudien bei Schädelbasistumoren wie Chordomen und Chondrosarkomen sowie Speicheldrüsentumoren (Adenoidzystische Karzinome) erwiesen. Daten aus Japan versprechen auch gute Erfolge beim fortgeschrittenen Prostata-Ca. Weitere mögliche Indikationen für Schwerionen sieht der Heidelberger Strahlentherapeut für Weichteilsarkome, inoperable Pankreas- und Lungenkarzinome, Glioblastome, Leberzellkarzinome und Hirntumoren bei Kindern.


Vollständiger Artikel: http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... trieb.html
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Re: Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon Veronika » Mo 2. Nov 2009, 23:19

Das macht Mut...!
Noch ein Grashalm nach dem wir greifen können...

Liebe Grüsse Vero :)
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Re: Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon Olli » Di 3. Nov 2009, 11:12

Hier ein Link zu einem Beitrag aus "nano":
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=15216
Heidelberger Mediziner können bösartige Tumoren mit Ionenstrahlen aus dem Teilchenbeschleuniger behandeln: "Die Schwerionentherapie ist der klassischen klar überlegen", sagt Dr. Thomas Haberer.
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Re: Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon bluesmile » Di 3. Nov 2009, 19:41

Unverbindlich!

Gestern Abend wurder , glaub ich, über diese neue Therapie Bei Stern TV gesprochen! Eine Brhandlung kostet €20,000.00 Welche Kasse zahlt das?
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Re: Eröffnung des Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT in Heidelberg

Beitragvon Olli » Fr 6. Nov 2009, 10:01

Hier ein weiterer Artikel aus dem Journal Onkologie: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3687

Zitat hieraus zu den Kosten und Kostenübernahme:
Pro Patient kostet die neue Therapieform etwa 20 000 Euro. Damit ist diese Bestrahlung zwei- bis dreimal teurer als eine herkömmliche Therapie. Extreme Nebenwirkungen sollen minimiert werden, wovon die ohnehin physisch und psychisch belasteten Krebspatienten profitieren. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen das Projekt.
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