Für alle, die während der Strahlentherapie oder der kombinierten Radiochemotherapie unter Übelkeit leiden, habe ich einen kleinen Tip: Lasst euch etwas aus der Gruppe der Setrone verschreiben. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit
Granisetron gemacht. Das Wirkprinzip ist bei allen Setronen relativ gleich: Während der Strahlen- oder Chemotherapie schüttet der Körper Serotonin aus, welches die 5-HT-Rezeptoren im Magen-Darm-Bereich zum Auslösen des Brechreizes bringt. Die Setrone blockieren nun diese Rezeptoren und das Erbrechen bzw. die Übelkeit bleibt aus.
Das Antiemetikum Granisetron sollte etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Therapie eingenommen werden. Ich hatte es in Verbindung mit Temodal - also morgens als erstes Granisetron und dann 30 Minuten später die Tagesdosis Temozolomid, was ja bekanntlich nüchtern eingenommen werden sollte. Als einzige der antiemetischen Begleitmedikation zuzuschreibende bei mir aufgetretene Nebenwirkung würde ich Verstopfung nennen. Aber lieber am Ende weniger Betrieb als am Anfang zu viel
