von Echium » So 9. Mai 2010, 18:12
Fatique - wie liebe ich dieses Wort.
Ich selbst habe in meiner "Tumorlaufbahn" viel damit zu tun gehabt, sehr viel.
Was soll ich dazu schreiben. Es ist ein grausiger Zustand so müde, schlapp und kaputt zu sein, dass man nicht mal mehr den kleinen Finger bewegen mag, die Toilettengänge möchte ich garnicht erst erwähnen.
In diesen Tagen ist es einfach nur Hilfreich jemanden um sich zu haben, der einem Alles von den Augen abliest, da selbst das Sprechen zu anstrengend und kräfteraubend ist.
Häufig hat sich der Zustand bei mir so zugespitzt, dass ich ins Krankenhaus musste, da ich dehydriert war und sich der Zustand dadurch nurnoch mehr verschlimmerte... eine Spirale, die sich dreht und dreht.
An den Tropf angeschlossen, im KH unter Beobachtung, eine Aufbauspritze da, eine Bluttransfusion hier und dann geht es meist wieder.
Wer immer ein Ziel vor Augen hat, um das zu kämpfen sich lohnt, der lebt.
Emil Oesch