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ERGO-Studie (ketogene Diät)

Hier kann über die ketogene Diät diskutiert werden, Probleme und Erfahrungen können ausgetauscht werden, Rezepte bitte in die eigene Rubrik Rezepte!
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ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Olli » Mo 26. Apr 2010, 17:13

Die KGU Frankfurt bietet die Ernährungsumstellung bei Patienten mit Rezidiv eines Glioblastoms (ERGO) für Patienten mit Rezidiv eines Glioblastoms bei vorangegangener Strahlentherapie und Temozolomid-Chemotherapie als Bizentrische, einarmige, prospektive Pilotstudie (Machbarkeitsstudie) an
Beschreibung: Die Studie untersucht die Durchführbarkeit einer Ernährungsumstellung auf eine ketogene Diät bei Patienten mit Rezidiv eines Glioblastoms oder Gliosarkoms NACH Abschluß der verfügbaren Standardtherapien (Strahlentherapie, Temodal-Chemotherapie). Durchführbarkeit bedeutet dabei, dass vor allem die praktische Umsetzbarkeit und die Akzeptanz bei den Patienten sowie den Einfluss der Diät auf deren Lebensqualität untersucht werden. In die Studie können nur Patienten aufgenommen werden die keine sinnvollen neurochirurgische, strahlentherapeutischen oder chemotherapeutischen Optionen mehr haben oder eine Chemotherapie ablehnen.

Im Rahmen der ketogenen Diät wird auf eine stark kohlenhydratreduzierte und dafür protein- und fettreiche Ernährung umgestellt. Dadurch soll es zu einer Umstellung des gesamten Köperstoffwechsels kommen. Da Tumorzellen vermutlich sehr von Kohlenhydraten (Glucose) abhängig sind, wäre es möglich, dass durch diese Ernährungsumstellung eine Wirkung auf die Tumorzellen erzielt werden kann. In der Praxis bedeutete dies für die Patienten, dass sie auf kohlenhydratreiche Nahrungsmittel (z.B. Brot, Nudel, Mehl, Kartoffeln, Zucker) fast ganz verzichten müssen. Im Gegenzug wird die Ernährung durch Gemüße, Fisch, Fleisch, Nüsse und Öle ergänzt. Unterstützt werden Sie dabei durch besondere Nahrungspakete die für diesen Zweck speziell hergestellt und zusammengesetzt werden. Darin enthalten sind unter anderem neben hochwertigen Ölmischungen, Laktatdrinks, Proteinpulver (Eiweiß) auch praktische Dinge wie Proteinnudeln, Proteinbrot und besondere Marmelade, Backmischungen oder Nussnugat-Creme. Während der Studie müssen die Patienten regelmäßig Fragebögen zur Lebensqualität ausfüllen und genau dokumentieren welche Nahrungsmittel sie zu sich nehmen. Außerdem kann die Umstellung des Körperstoffwechsel über den Nachweis von Ketonkörpern im Urin kontrolliert werden. Diese Kontrolle führen die Patienten zu Hause mit einem sehr einfachen Test selbst durch und dokumentieren die Ergebnisse. Ob die Diät einen Einfluss auf das Tumorwachstum hat, wird durch regelmäßige Kernspintommographien (MRT) untersucht. Falls im weiteren Verlauf doch wieder eine Chemotherapie möglich sein sollte, so kann diese mit der Diät kombiniert werden.

Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass Sie nur in diese Studie aufgenommen werden können, wenn die Diagnose eines Glioblastoms oder Gliosarkoms vorliegt, mindestens die Standardtherapie aus Bestrahlung und Temodal-Chemotherapie bereits durchgeführt wurde und der Tumor aktuell trotzdem weiter wächst. Patienten mit anderen Tumorarten können leider nicht aufgenommen werden. Wenn nach der ersten Operation eine Behandlung mit Strahlentherapie und Temodal-Chemotherapie vorgesehen ist, so muss diese zunächst durchgeführt werden und Sie können leider ebenfalls nicht in die Studie aufgenommen werden. Auch wenn der Tumor nach der Standardtherapie stabil ist und nicht weiter wächst können Sie nicht aufgenommen werden. Wenn der Tumor aber nach der Standardtherapie oder auch nach mehreren anderen Therapien nachweislich (MRT) wächst können wir Ihnen die Teilnahme an dieser Studie gerne anbieten.

Quelle und Kontakt:
http://www.kgu.de/index.php?id=3971
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon minna » Di 27. Apr 2010, 21:01

hast du diese diät selbst schon ausprobiert?

ich habe zwar bisher kein rezidiv, aber als ich anfang des jahres drüber gelesen habe und mit den neuroonkologen in ffm drüber gesprochen habe und sie es auch als eine art vorsorge durchaus ernst zu nehmen schienen, halte ich eine nicht ganz so strenge form seitdem durch.
am anfang war ich vor allem ständig hungrig, bis ich mal heraus hatte, wovon man dann eigentlich satt wird...

hatte mich auch mit fr dr. hübner drüber unterhalten, die z.T. skeptisch erschien, wer die diät anfängt sollte auf jeden fall mal einen termin mit ihr vereinbaren.
ich glaube, wen man es komplett streng umsetzten will, ist die geforderte konsequenz hart, aber ich denke machbar, insbesondere wenn das private umfeld mitzieht.

ich setze es wie gesagt weitgehend um, d.h. verzichte weitgehend auf kohlehydrate und zucker, esse sicher mehr obst als bei coy "erlaubt"
aber insgesamt viel bewusster und gesünder als vorher. vor allem sehr viel öfter, ca 6 mal am tag, um den zuckerspiegel gleichmäßig und niedrig zu halten. ich habe aber bisher der kontrolle mit den ketonstreifen kein einziges mal die umstellung nachweisen können.

ich fühle mich allerdings durch den weitgehenden verzicht auf zucker (und ich war vorher das perfekte krümelmonster! und nichts süsses war vor mir sicher) weit wohler und energiegeladen.

wäre interessiert zu hören, welche erfahrung andre mit ähnlicher nahrungsumstellung gemacht haben.
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Olli » Mi 28. Apr 2010, 10:47

Ich bin mir nicht sicher, was ich von der ketogenen Diät halten soll. In der Theorie klingt es nicht schlecht, andererseits ist der Ansatz bei anderen Krebsarten meines Wissens auch in der Erprobung und wirklich durchschlagende Ergebnisse habe ich noch keine gesehen (man schaut ja auch mal über den eigenen Kopf hinaus ;) ). Zur Unterstützung kann es aber bestimmt beitragen. Leider ist es bei mir aber so, dass kohlenhydratreiche Nahrung deutlich zur Lebensqualität beiträgt, so gut wie alles, was ich gerne esse, hat damit zu tun, mit Rohkost lockt man mich dagegen eher nicht hinter dem Ofen hervor. Fleisch und Milchprodukte wären ja kein Problem, Obst ist ja meines Wissens zumindest teilweise grenzwertig.

Vielleicht kann ja Jemand mit Erfahrungen ein paar Rezepte in der Rezepte-Ecke veröffentlichen und so die Lust und den Appetit wecken..
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Olli » Mi 28. Apr 2010, 13:36

Auf der Seite der Frauenklinik der Uniklinik Würzburg gibt es interessante weitere Informationen zur ketogenen Diät, einige Rezepte und Hintergründe:
http://www.frauenklinik.uni-wuerzburg.d ... _diaet.htm
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon maus_0902 » Mi 5. Mai 2010, 20:10

mein beitrag..
Praktische Durchführung der ketogenen Diät: Die schwierig einzuhaltende Diät sollte unter strenger Indikationsstellung nur den Patienten zugemutet werden deren Anfälle weder medikamentös noch operativ zufriedenstellend behandelt werden können. Ein Diätversuch sollte nur unter ärztlicher Kontrolle begonnen werden. Der beste Weg ist ein kurzer stationärer Aufenthalt (ca. 1-2 Wochen) der gleichzeitig dazu dient die Angehörigen in die Zubereitung der Nahrung bzw. der Überwachung der Ketose3 einzuweisen.
Zu Beginn der Diät stellt sich häufig vorübergehend eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ein. Um einer gefährlichen Stoffwechselentgleisung (besonders im Kleinkindalter) vorzubeugen wird der Blutzuckerspiegel überwacht. Die geänderte Stoffwechsellage erfordert auch die sorgfältige Überwachung der eingenommenen Antiepileptika und ggf. eine Dosisanpassung.

Die Umstellung auf die ketogene Diät wird mit ca.24-72 Std. langen Fasten eingeleitet mit dem Ziel einer Ketonurie4. In dieser Zeit ist die Aufnahme von kohlenhydratfreier Flüssigkeit erlaubt. Anschließend wird ein stufenweiser Aufbau der ketogenen Diät durchgeführt. Wichtig ist es dabei den vom Alter abhängigen Energiebedarf im richtigen Verhältnis (meist 4:1) bedarfsgerecht umzusetzen in ketogene (Fette) und antiketogene (Kohlenhydrate+Proteine) Nährstoffe. Dafür gibt es Tabellen nach denen die Nahrungsmittel grammgenau abzuwiegen und zuzubereiten sind. Das 4:1 Verhältnis ist bei jeder Mahlzeit einzuhalten.

Den Kohlenhydratbedarf (KH) z.B. aus Rahm decken (max. 50%) und die übrigen Kohlenhydrate aus Früchten und Gemüse hinzufügen. Die Proteine (Eiweiß) in Rahm, Früchten, Gemüse und Fleisch (Geflügel), Fisch oder Käse berücksichtigen. Das Fett im Rahm, Öl, Butter oder Mayonese berechnen. Jede Mahlzeit auf den entsprechenden Tagesbedarf (Frühstück, Mittag-, Abendessen, Zwischenmahlzeit) berechnen. Zum Süßen nur Süßstoff (Aspartan, Cyclamat, Saccharin) verwenden.

Beispiel: (leider nur für eine kinderportion.. also bitte entsprechend mehr verwenden.. bzw. zubereiten)
Frühstück Protein: 6,3g KH: 4,4g Fett: 43,1g
33g Rührei mit 20g Rahm und 22g Butter zubereitet.
47g Rahm mit etwas Mineralwasser und 24g Erdbeeren und Süßstoff gemixt.
Mittag gleiche Menge Protein, KH u. Fett
Fischklöschen zubereitet mit 23g Fisch, 20g Rahm, 34g Broccoli, 10g Butter, 16g Mayonese.
Rahmglace 47g mit Zitronenextrakt und Süßstoff.
Abend gleiche Menge Protein, KH u. Fett
Käsesouffle mit 22g Emmenthaler, 67g Rahm, 20g Butter, Birnenschnitzel 24g.

Darüber hinaus können in begrenztem Umfang auch sogenannte freie Nahrungsmittel pro Tag (z.Bsp. 2 Blatt Kopfsalat, 2 Oliven usw.) die Nahrung ergänzen. Der Flüssigkeitsbedarf ist mit KH-freien Getränken (Mineralwasser usw.) zu decken. Wegen der einseitigen Ernährung ist die Zugabe von Vitaminen u. Kalzium besonders wichtig und darf nicht vergessen werden. Eine tägliche Kontrolle der tatsächlich gegessenen Lebensmittel ist ebenfalls erforderlich da es Patienten gibt die gezielt die KH-haltigen Nahrungsbestandteile eines Menüs herausfinden und die restlichen Nahrung stehen lassen. Auch ist darauf zu achten, daß keine Süßigkeiten, z.B. von Spielkameraden oder Verwandten in Unkenntnis gegeben werden. Auch auf versteckte Kohlenhydrate (z.B. Zuckerzusatz bei Kinderzahnpasta usw.) ist zu achten. Eine regelmäßige kurzstationäre Verlaufskontrolle ist zu Beginn der ketogenen Diät ca. alle 3-4 Monate erforderlich.
Es wird empfohlen, sobald Anfallsfreiheit erreicht wird, die KD über 1-2 Jahre durchzuführen [14]. Es kann aber auch bedeutend länger behandelt werden. Danach sollte schrittweise auf eine normale Ernährung umgestellt werden. Schnelle Umstellungen können Entzugsanfälle verursachen. Die Wirksamkeit der Diät kann innerhalb von 3 Monaten sicher beurteilt werden. Ist in der Zeit keine Besserung eingetreten sollte die ketogene Diät als erfolglos abgebrochen werden.


Quelle:
D.Fritzenschaft SHG Eltern anfallskranker Kinder Mannheim 1999/ligaepilepsie.org
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon maus_0902 » Mi 5. Mai 2010, 20:13

    Literatur

    1. Bridge, E.M.: The mechanism of ketogenic diet in epilepsy. Bull. Johns Hopkins Hospital 48 (1931) S.373-389
    2. Burkhard, P.: Referat: Ketogene Diät. Epilepsiezentrum Kork (1998)
    3. Freeman, J.: The epilepsy diet treatment. Demos, New York (1994)
    4. Geyelin, H.R.: Fasting as a method for treating epilepsy. Medical Record 99 (1921) S.1037-1039
    5. Guelpa, G.: La lutte contre l’epilepsie par la desintoxication et par la reeducatin alimentaire. Revue de Therapeutique 78 (1911) S.8-13
    6. Huttenlocher, P.R.: Ketonemia and seizures: Metabolic and anticonvulsants effects of two ketogenic diets in childhood epilepsy. Pediatr. Res. (1976) S.536-540
    7. Huttenlocher, P.R.: Medium - chain Trigycerides as a therapy for intractable childhood epilepsy. Neurology 21 (1971) S.1097-1103
    8. Lennox, W.G.: Ketogenic diet in the treatment of epilpsy. N.Engl. J. Med. (1928) S.74
    9. Rating, D. : Ketogene Diät eine neue alte Therapie ? Zeitschr. einfälle III/98 (1998) S.32-36
    10. Schwartz, M.R.,et al: Metabolic effects of three ketogenic diets in treatment of severe epilepsy. Dev. Med. Child. Neurol. 31 (1989) S.153-160
    11. Schwartz, M.R.,et al: Ketogenic diets in the treatment of epilepsy: short term clinical effects. Dev. Med. Child. Neurol. 31 (1989) S. 145-151
    12. Thurston, J.H.,et al: Chronic valproate administration reduces fasting ketonemia in children. Neurology 33 (1983) S.1348-1350
    13. Wilder, R.M.: The effect of ketonemia on the course of epilepsy. Mayo Clinical Bulletin 2 (1921) S.307
    14. Vogt, H., Nägeli, U.: Die ketogene Diät. Aus: Krämer, G. Sälke-Kellermann, R.A. Das Lennox-Gastaut-Syndrom. (1998) S141-158
    15. Reidelbach, S.: Die ketogene Diät. Rezepte u. ihre praktische Anwendung
    16. Reha-Verlag Remagen (1999)
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon maus_0902 » Mi 5. Mai 2010, 20:18

noch ein nützlicher link wo alles erklärt wird..
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ko ... ng-ia.html
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Gast » Mo 10. Mai 2010, 23:07

Bitte oben einfügen!


"Status:

Die Rekrutierung ist nach Einschluß von 20 Patienten beendet. Die Studie ist geschlossen und die Auswertung läuft."

:(

Schade, hatte mir schon Hoffnung gemacht da mitmachen zu können.

Gruß
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Cloony » Do 27. Jan 2011, 14:25

Vorläufige Ergebnisse liegen vor:

http://www.kgu.de/index.php?id=3971

http://www.asco.org/ascov2/Meetings/Abs ... ctID=49752

Conclusions: This ketogenic diet is feasible and safe and has antitumor activity in glioma patients. The combination of the diet with antiangiogenic agents appears promising according to theoretical considerations and our preliminary data. Randomized trials evaluating the therapeutic potential of ketogenic diets in tumor patients are warranted


Schlussfolgerungen: Die ketogene Diät ist durchführbar und sicher und erzeugt Antitumor-Aktivität bei Gliom-Patienten. Die Kombination dieser Diät mit antiangiogenen Mitteln erscheint nach theoretischen Überlegungen und unserer vorläufigen Datenauswertung vielversprechend. Randomisierte Studien zur Bewertung des therapeutischen Potentials von ketogenen Diäten bei Tumorpatienten sind gerechtfertigt.
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Re: ERGO-Studie (ketogene Diät)

Beitragvon Nachtkerze » Do 11. Aug 2011, 23:07

Also das hört sich so an, als ob die Wissenschaft mal wieder bestätigt, was es in der Naturheilkunde schon lange gibt. Ich verweise auf das Buch von Dr. Johann Budwig: "Öl-Eiweiß-Kost". Dass das Durchführbar ist auch ohne die belastende Strahlen- oder Chemotherapie beweisen weitaus mehr Fälle ausserhalb dieser Studie, u. a. eine liebe Freundin von mir sowie ein selbst betroffener, befreundeter Krebsberater und noch ein Freund. Allerdings kein Hirntumor, sondern Zervixkarzinom, Darm-, und Leberkrebs. Die sind heute weitgehend geheilt bzw. in der Heilungsphase.
Morgen haben meine Mutter und ich zusammen mit meinem Vater einen Termin beim Onkologen. Mein Vater hat ebenfalls ein Glioblastom. Er wurde vorletzte Woche operiert. Aber die Ärzte sagen jetzt bereits, dass der Tumor wiederkommen wird, zumal ein zweiter, kleinerer, der als Absiedelung vom entfernten größeren gewertet wird, nicht herausgenommen wurde, weil er genau im Sprachzentrum sitzt, also vorne links.

Hat von Euch schon mal jemand etwas von Dr. Johanna Budwig gehört? Oder gelesen? Ich bin ja noch ganz neu hier und habe noch nicht alle Beiträge durch.
LG Nachtkerze
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