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Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

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Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon silia » Do 5. Nov 2009, 21:50

Lasst Ihr Leute mit Hirntumor, oder die Angehörigen drumherum, Euch gegen die Schweinegrippe impfen?
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Re: Schweinegrippe

Beitragvon Mondbeinchen » Do 5. Nov 2009, 23:02

Liebe Silia,

ich arbeite in einer Kinderklinik und es wurde angeboten, uns impfen zu lassen, ich habe es abgelehnt. Menschen mit einem halbwegs stabilen Immunsystem können ohne Probleme diese Grippe durchmachen, viele merken es nicht einmal, denke ich. Die Schweinegrippe (H1N1) verläuft harmloser als die "normale" bisherige Grippe, an dieser übrigens über 200 Menschen täglich sterben, welche nicht erwähnt werden und kann gut durchgemacht werden. Menschen unter aktueller Chemotherapie können sich aufgrund der geschwächten Immunabwehr eh nicht impfen lassen. Was mich auch sehr stört ist, dass jedes andere Medikament über Jahre getestet, in Studien überarbeitet und untersucht wird, dieser Impfstoff aber kann in 2 Monaten schon auf den Markt gebracht werden? Ich finde das noch sehr übereilt und nicht ausreichend getestet. Wer weiß, welche Nebenwirkungen noch auftauchen und was das noch mit sich bringt, denken wir nur daran, dass Contergan damals was auch so hochgejubelt und sogar Schwangeren verabreicht wurde.
Ich bin kein Impfgegner, schlimme Erkrankungen die man dadurch verhindern oder ausrotten kann, sollte man "wegimpfen", aber Erkrankungen, die ein halbwegs gesunder Mensch weitgehend problemlos durchstehen kann, müssen meines Erachtens nicht "weggeimpft werden", zumal auch diese Grippe noch mutieren und sich verändern wird, soll man dann alle 6 Monate einen neuen Impfstoff ausprobieren?

Alle Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem sollten aber eine Impfung mit ihrem Arzt besprechen und kritisch überdenken.

LG,
Esther
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Olli » Fr 6. Nov 2009, 08:07

Hallo Silia (ich habe mal deinen Betreff etwas aussagekräftiger gemacht),

ich persönlich lasse mich nicht impfen, unabhängig von Herrn Glioblastom. Ich finde die Schweinegrippe, "neue Grippe", H1N1 oder Ferkelschnupfen nicht gefährlicher als die normale saisonale Grippe, die jedes Jahr in aller Regel in 2 Wellen über das Land wandert. Ich denke, die neue Mutation des Grippeviruses ist vor allem eine gute Gelegenheit für die WHO und die Pharmaunternehmen, einen weltweiten Feldversuch für die virale Ausbreitung in der modernen Zeit durchführen zu können. Daher wird das Thema in den Medien auch so oft erwähnt.
Ich denke, die nächste weltweite Welle wird nach der Hadsch kommen. So viele Menschen auf engem Raum, die sich danach über internationale Drehscheiben-Flughäfen in alle Welt verteilen..
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Cloony » Fr 6. Nov 2009, 11:58

Hallo!

Ich weiß nicht, ob ich mich mehr vor der Impfung als solches oder vor der Schweinegrippe fürchten soll.
Fest steht, dass unterschiedliche Impfstoffe verwendet werden. Der herkömmliche enthält als Konservierungsstoff eine Quecksilberverbindung. :mrgreen:

Gruß
Cloony
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Olli » Fr 6. Nov 2009, 15:32

Nun, ich vermute, du meinst die Verwendung von Thiomersal (im englischen Sprachraum Thimerosal) als Konservierungsmittel in Pandemrix? Davon sind pro Impfdosis 5 Mikrogramm enthalten, also rund 2,5 Mikrogramm Quecksilber. Laut der deutschen Trinkwasserverordnung sind 0,001mg/l erlaubt. Da für den erwachsenen Menschen 2 Impfdosen empfohlen werden, wären dies 5 Mikrogramm Quecksilber. Die sind aber auch grenzwertig in 5l Trinkwasser erlaubt, wenn ich mich nicht verrechnet habe..
Das wäre für mich also kein Argument..
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Cloony » Fr 6. Nov 2009, 20:20

Macht es keinen Unterschied, ob ich diese Dosis Quecksilber trinke oder gespritzt bekomme? Baut es sich ebenso ab?
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Olli » Fr 6. Nov 2009, 21:57

Da bin ich mir nicht sicher. Aber da sich das Quecksilber wohl auch bei der oralen Aufnahme irgendwann im Blut wiederfinden wird, denke ich nicht, dass es da große Unterschiede gibt.
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Toni » Fr 6. Nov 2009, 22:32

Hallo,

ich habe gerade erfahren, dass mein Sohn vielleicht an der Schweinegrippe erkrankt ist. Bei seiner Freundin ist man sich schon fast sicher. Am Montag werden Abstriche gemacht. Freundin vom Sohn arbeitet auf der Kinderstation im Krankenhaus.

Bereits lange Zeit vor dieser Krankheit habe ich mich entschlossen mich nicht impfen zu lassen. Wenn sie da ist, dann stehen wir das durch. Ich werde Euch über den Verlauf berichten. Dann hat jeder wieder mehr direktere Infos und kann sich dann besser und sicherer entscheiden.

Liebe Grüße
Toni
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Mondbeinchen » Sa 7. Nov 2009, 01:30

Eine Freundin von mir war auf dem Oktoberfest, sie hat auch die Schweinegrippe mitgebracht. Nachdem wir alle noch Witze darüber gemacht hatten wurde sie durch Blutentnahme bestätigt. Sie hat sie ohne Probleme und Komplikationen gut überstanden und war effektiv nur ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen wegen der Infektionsverbreitung, nicht jedoch weil es ihr schlecht ging, das war nur in der absoluten Akutphase der Fall und sie meinte es war nicht anders als sonst die Grippen auch. Sie ist für dieses Wochenende erstmal in den Urlaub nach Spanien geflogen :-)

Jetzt ist sie ja Immun :-D (Scherz)

Lg Esther
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Re: Impfung gegen Schweinegrippe bei Hirntumor?

Beitragvon Echium » Sa 7. Nov 2009, 23:55

Mir wurde letzte Woche abgeraten mich impfen zu lassen, weil ich sowieso gerade sehr instabil bin. Auch zu einem späteren Zeitpunkt wäre es nicht sinnvoll.
Also ist es wirklich IMMER eine individuelle Sache, ob man sich impfen lassen sollte oder nicht.

LG
Anne
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