Ärzte Zeitung online, 24.08.2011
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Implantierter Chip überwacht Tumore
"MÜNCHEN (eb). Ein implantierter Chip könnte bald schwer operable oder langsam wachsende Tumoren überwachen. Deutet der Stoffwechsel des Tumors auf Wachstum, würde der Chip per Funk den behandelnden Arzt informiert.
Manche Tumoren wie zum Beispiel Hirntumore lassen sich nur schwer operieren, weil dabei lebenswichtiges umliegendes Nervengewebe geschädigt würde. Andere Geschwulste wie zum Beispiel viele Prostatakarzinome wachsen nur sehr langsam, eine Operation bei den zumeist älteren Patienten verschlechtert oft deren Lebensqualität, ohne ihr Leben merklich zu verlängern.
Medizintechniker des Teams um Professor Bernhard Wolf (Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik der TUM) haben daher den Sensor-Chip entwickelt, der in die Nähe des Tumors implantiert werden kann.
Das "Intelligente Implantat zum Tumor-Monitoring" (IntelliTuM) bestimmt den Sauerstoffgehalt in der Gewebsflüssigkeit. Denn wenn der Sauerstoffgehalt in Tumornähe sinkt, droht der Tumor sein Wachstum zu beschleunigen und aggressiv zu werden. Der Sensor-Chip gibt diese Informationen per Funk an ein Empfangsgerät weiter, das der Patient bei sich trägt."weiter
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... =354545850