"Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz dieser onkolytischen Viren eine sichere und viel versprechende Strategie ist, um menschliche Hirntumoren zu behandeln", sagt Balveen Kaur vom Krebszentrum der Ohio State University in Columbus. Ihre Forschergruppe arbeitet mit Herpes-simplex-Viren (HSV-1), deren Tumor zerstörende Wirkung bekannt ist. In das Erbgut des Virus bauten die Forscher das Gen für das Protein Vasculostatin ein, einen natürlichen Hemmstoff für das Wachstum neuer Blutgefäße. Andere Hemmstoffe mit dieser Wirkung werden bereits in der Krebstherapie eingesetzt. Sie erschweren die Blutversorgung der Tumoren und bremsen so deren Wachstum. Die Forscher injizierten die genetisch veränderten Viren in menschliche Hirntumoren, so genannte Glioblastome, die Mäusen unter die Haut oder ins Gehirn verpflanzt worden waren.
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