von Maiky » Mo 6. Sep 2010, 18:07
Hallo Olli,
Welche Dosis wissen wir noch nicht. Uns wurde eine sogenannte Stereotaktische Bestrahlung vorgeschlagen.
Untenstehend der Bericht. Wir hoffen, dass wir auf das richtige Mittel setzen.
Gruss
Maiky
"Medienmitteilung
Bern, 15. Juli 2009/hac
Krebsbestrahlung: Temposteigerung am Inselspital
Zeit- und Komfortgewinn für Krebspatienten:
Das Inselspital, Universitätsspital Bern verwendet als erstes Spital ausserhalb der USA ein neues, ultraschnelles Bestrahlungsgerät.
Die Bestrahlungs-Technik RapidArc auf dem Radiochirurgie-Gerät Novalis Tx ermöglicht eine bis zu fünfzehnmal schnellere und gleichzeitig hochpräzise Tumorbestrahlung. Sie wird bei Tumoren im ganzen Körper angewendet und eignet sich besonders für die Behandlung tiefliegender Krebsgeschwüre. Die Krebszellen werden durch eine rotierende Bestrahlung hochpräzis und damit für das gesunde Gewebe schonend zerstört.
Unterdessen haben die ersten Patienten, die seit Inbetriebnahme des neuen Geräts vor drei Monaten mit der neuen Technologie behandelt wurden, ihre Bestrahlung abgeschlossen. Die Patienten haben auf die neue Strahlentherapie sehr gut angesprochen.
Weniger lang im Strahl
Prof. Daniel Aebersold, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Radioonkologie am Inselspital: „Die ultraschnelle Bestrahlung bedeutet für den Patienten sehr viel kürzere Liegezeiten und grösseren Komfort, weil er weniger lang unter dem Strahl liegen muss. Vor allem aber steigt die Behandlungssicherheit. Die Zeit, in der sich die Patientin beziehungsweise der Tumor aus dem Strahl bewegen kann, ist viel kürzer geworden. Entsprechend tiefer ist die Gefahr, dass gesundes Gewebe geschädigt wird.“
Dank Forschungs-Zusammenarbeit mit der amerikanischen Herstellerfirma ist das Universitätsspital Bern das erste Spital ausserhalb der USA, das diese moderne Technik im Bereich der Hochpräzisions-Bestrahlung einsetzt. Bereits im Sommer 2008 hatte das Inselspital als erstes nichtamerikanisches Spital die damals modernste Generation der stereotaktischen Bestrahlungstechnik in Betrieb genommen. Das neue Gerät ist eine Weiterentwicklung.
Weitere Auskünfte für Medienschaffende:
Prof. Dr. med. Daniel Aebersold, Direktor/Chefarzt Universitätsklinik für Radioonkologie,
031 632 24 31 (ruft zurück)"